Ehemalige Hausanlage der Gewerken
Anfang des 17. Jahrhunderts im Besitz der Fugger.
Ab 1681 Sitz des k.k. Bergwerkhandels.
Der Katholische Gesellenverein erwirbt 1910 das Haus. Seither ist es Sitz des Kolpingvereins Sterzing.
Das 600 Jahre alte Fuggerhaus im Zentrum der Stadt war von 1953 an bis 1988 ein Haus und Heim für Handwerker aus Nah und Fern, die neben Bildung, Berufsschule im Haus, eigener Mensa und Bibliothek, auch Geselligkeit, Solidarität und Zusammengehörigkeit im Sinne von Adolph Kolping erfahren durften, der großen Wert auf die praktische sozial-karitative Tätigkeit des Gesellenvereins Wert legte. Danach wurde das Haus als Lehrlingsheim, Heim für Gastarbeiter und mit öffentlicher Bibliothek verwaltet.